Herzlich willkommen beim Flower Power Rollerclub


Rollertour 2017 Staffelsee

 

Am 08.07.2017 machte der Flower-Power-Rollerclub seine alljährliche Ausfahrt.

Es war schön und es war anstrengend als weitere Eigenart der diesjährigen Ausfahrt war,

das ich nicht wie gewohnt alleine fuhr sondern mit einem Bekannten (Franz).

 

Obwohl Franz mit einer großen Harley unterwegs war, funktionierte die Fahrt

wunderbar.

 

Egal wohin die Fahrt im Vorfeld gehen sollte stand definitiv fest, das wir jeder in seinem Zelt auf einem Zeltplatz übernachten werden.

 

Zunächst war als Ziel Rothenburg ob der Tauber geplant. Da der Wetterbericht am Freitag für Rothenburg Gewitter brachte entschieden wir uns kurzfristig an den Staffelsee zu fahren.

 

Pünktlich am Samstag morgen war Franz bei mir und nachdem wir einen Kaffee getrunken hatten ging die Fahrt los.

Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit legten wir die erste Pause ein und lernten dort drei lustige und gut gelaunte Frauen kennen die von Karlsruhe auf dem Weg zum Gardasee waren.

Man merkte ihnen die Freude so richtig an und nach einem Plausch fuhren wir weiter und wünschten ihnen einen schönen Urlaub.

Ich denke so wie sie drauf waren hatten sie den auch.

 

Wir fuhren in brütender Hitze weiter zu unserem Zeltplatz. Dort angekommen suchte sich jeder ein schnuckeliges Plätzchen für sein Zelt.

Aufgrund der Hitze beschlossen wir aber vor dem Aufbau noch ein kühles Bier zu trinken.

Jetzt begann der Aufbau und schon da wusste ich, sollte es zum regnen kommen ist mein Zelt absolut nicht dicht.

Frohgemut und mit der Gewissheit wenn Engel reisen dann ist das Wetter ja schön, baute ich weiter. Legte Isomatte, Schlafsack und meine sonstigen Habseligkeiten mit ins Zelt.

 

Als ich mir kurze Zeit später meine Behausung anschaute muss ich gestehen das ich so ein schief aufgebautes Zelt noch nie (fast noch nie) gesehen habe.

Das Zelt von Franz war besser dafür war ich aber eher fertig Lach.

 

Nun gingen wir zum See und verbrachten den Nachmittag mit baden und faulenzen.

So gegen 17 oder 18 Uhr trieb uns der Hunger Richtung Zelt. Franz as Brote und ich machte mir eine Dose Spargelcremesuppe mit trockenem Brot. Das Brot war gut über das Andere reden wir mal nicht.

Nach dem Essen zog uns eine unbekannte Macht in den 2 km entfernten Biergarten.

 

Gemäß dem bayerischen Götterbote Aloisius den Gott auf die Erde schickte um eine wichtige Botschaft zu überbringen aber einen Umweg in einen Bayerischen Biergarten machte,

bestellten wir a Maß Bier und bestellten die Nächste und no Oine und no Oine.

Lustig wars, nette Leute kennen gelernt und wenn nicht Sperrstunde wäre säßen wir heute noch.

 

Zu später Stunde machten wir uns sehr guter Dinge froh gelaunt und etwas wackelig in Richtung unseres Zeltes.

Dort überkam uns eine sehr große Müdigkeit und wir begaben uns in unsere Suite.

 

Das unerträgliche Schnarchen von Franz hinderte mich aber ruhig schlafen zu können und so ging ich bei Sonnenaufgang so gegen 5 Uhr zum See und badete dort ganz allein und bei herrlicher Luft.

Am nächsten Morgen hatte Franz Kreuz- und ich Kopfschmerzen.

Wir waren uns Beide einig 1x im Jahr reicht ein Zeltaufenthalt.

 

Die Heimfahrt verlief gemütlich und durch schöne Gegenden.

 

Mit dem Ziel nächstes Jahr gerne wieder aber nur eine Übernachtung.

Das reicht in unserem Alter.